Die meisten Menschen können Kasein (Kuhmilch-Eiweiss) und Gluten aufgrund von fehlenden Enzymen nicht vollständig verwerten. Da unverdaute Peptide (d.h. organische Protein-verbindungen aus mehreren Aminosäuren) im Darm zurückbleiben, kann es v.a. im Dünndarm zu einer chronischen Entzündung und Verkrümmung von Darmzotten kommen.

Bei den unverdauten Peptiden aus der Milch, welche durch die Darmwand in den Organismus eindringen, handelt es sich um opiode Exorphine, welche in Verbindung mit den Opioid-rezeptoren im Gehirn eine ähnliche Wirkung im Nervensystem freisetzen wie Morphin.

Noch „berauschender“ sind die Gliadine des Weizens, die zusammen mit den Gluteninen des Eiweissgemisch Gluten bilden. Die Wirkkraft von Gliadinen soll bis zu hundertmal stärker sein als jene von Morphin.

Dieser „Rausch“ verschleiert unsere Sinne nicht wie Drogen, aber es entsteht eine Nahrung-mittelsucht. Käse, Milchschokolade, Nudeln und Brot sind die klassischen „Nahrungsmittel-süchte“, die uns ein Wohlgefühl signalisieren, im Grunde aber unsere Sinne betäuben und uns schläfrig machen.

Wie kann man dem Ausweichen? Ganz einfach: auf Kuhmilch- und Weizenprodukte verzichten. Heute gibt es ja genügend Alternativ-Produkte in Form von Hafer-, Mandel- oder Reismilch und Ur-Dinkelbrot und -pasta.

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