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Zuckersüsse Weihnachtszeit

Die Vorweihnachtszeit mit all den Lebkuchen, Grittibänzen, Weihnachtsguetzli und Glühweinen steht vor der Tür. Die leckeren Düfte und das schmackhaft Gebackene verleiten zum Überborden, so dass man am Ende der Weihnachtszeit locker ein paar Kilos mehr auf den Rippen hat.

Gibt es auch gesunde Weihnachtsguetzli und wie kann man den Zuckerfallen aus dem Weg gehen? Wenn Sie ihren Blutzuckerspiegel unter Kontrolle haben, schaffen Sie es einfach, auf Ungesundes zu verzichten. (Bericht in der LuRu über die Blutzucker-Achterbahn: https://www.luzerner-rundschau.ch/lifestyle/detail/article/blutzucker-achterbahn-00131929/ ).

Aber ich bin auch keine Kostverächterin und man soll sich ja ab und zu auch etwas gönnen! Es gibt ein paar einfache Tricks, damit sich die Fettzellen über die Festtage nicht vermehren:

  1. Süsses nicht zwischen den Mahlzeiten, sondern als Dessert schlemmen.
  2. Selbst gebackene Guetzli mit weniger Zucker oder besser noch mit gesünderen Zuckervarianten backen wie z.B. Birkenzucker oder Kokosblütenzucker. Diese lassen den Blutzucker-Spiegel weniger schnell ansteigen.
  3. Kuchen oder Guetzli mit Ur-Dinkelvollkornmehl zubereiten, welches mehr Eiweiss, Vitamine und Mineralstoffe enthält als Weizen und generell um einiges gesünder ist.
  4. Süsses auch wirklich geniessen und nicht mit einem schlechten Gewissen konsumieren.

Generell sollte man versuchen, sich dem Zuckerwahnsinn zu entziehen. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit hat 2017 eine Ernährungserhebung gemacht: https://www.blv.admin.ch/blv/de/home/dokumentation/nsb-news-list.msg-id-66016.html und kam zum Schluss, dass die Schweizer Bevölkerung ungesund isst.

Besonders hervorzuheben ist dabei der Zuckerkonsum. Die WHO (World Health Organisation) empfiehlt pro Tag einen maximalen Zuckerkonsum von 25 g (das entspricht 5 Würfelzucker). Herr und Frau Schweizer schaffen es im Schnitt auf 169 g pro Tag! Mit diesen Zahlen liegen wir direkt hinter den Amerikanern auf Platz zwei. Ich finde schon, dass das zum Denken anregen sollte.

Und damit ist nicht nur der offensichtliche Zucker in Süssem, Kaffee oder Tee gemeint, sondern auch ganz viele andere Produkte enthalten unglaublich viel Zucker. Spitzenreiter sind hier sicher eine Dose Red Bull mit 25 g oder ein Fruchtjogurt mit 5 – 8 Würfelzucker pro Becher. Aber auch mit einer Tiefkühlpizza, mit Senf oder Ketchup nehmen wir Zucker auf.

Aus diesem Grund macht es sicher Sinn, sich bei zuckerhaltigen Weihnachtsleckereien etwas zu mässigen oder die Guetzli selber mit weniger Zuckeranteil zu backen. Den Geschmackssinn kann man übrigens umtrainieren: Konsumiert man weniger Zucker, empfindet man stark zuckerhaltige Produkte als zu süss und mag diese gar nicht mehr konsumieren. Probieren Sie es doch einfach mal einen Monat lange aus.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine wunderbare, nicht allzu zuckergeladene Weihnachtszeit!

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